Kein Flugplatz wie jeder andere

Kein Flugplatz wie jeder andere
18.07.2022

MdL Gordon Schnieder, Kreistagsfraktion und Kreisvorstand der CDU Vulkaneifel besuchten das Taktische Luftwaffengeschwader 33 in Büchel

Büchel. Am 13. Juni besuchten der CDU-Landtagsabgeordnete Gordon Schnieder und Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion sowie des CDU-Kreisvorstands Vulkaneifel den Fliegerhorst Büchel. Der Kommodore, Oberst Thomas Schneider, stellte die Besonderheiten des Standortes und seine vielfältigen Aufgaben in einem Vortrag vor. Zurzeit ist das Taktische Luftwaffengeschwader 33 der einzige Verband der Luftwaffe mit einer umfassenden Luftangriffsfähigkeit. Fast 2800 Frauen und Männer sind hier als Soldaten oder als zivile Mitarbeiter beschäftigt. Oberst Schneider erläuterte die Notwendigkeit der vor einigen Monaten begonnenen umfangreichen Baumaßnahmen am Standort, deren Gesamtvolumen mit rund 220 Millionen Euro angegeben wird. Wegen der Arbeiten an den Start- und Landebahnen zogen die in Büchel stationierten Kampfflugzeuge des Typs Tornado vor wenigen Tagen zum Fliegerhorst Nörvenich in NRW um. In einigen Jahren sollen sie nach Büchel zurückkehren und dann ab dem Jahr 2026 durch moderne Kampfflugzeuge vom Typ F 35 ersetzt werden. Somit wird der Standort Büchel auch in der Zukunft die sogenannte nukleare Teilhabe Deutschlands sicherstellen. Diese bildet eine unverzichtbare Säule im Sicherheitskonzept unseres Landes. Büchel sorgt aber nicht nur für Sicherheit, sondern der Fliegerhorst ist auch für die gesamte Region ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Fast 200 hier beschäftigte Soldaten und Zivilisten haben ihren ersten Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel. Zudem werden an zahlreiche Handwerker aus der Region Aufträge auf dem Gelände des Fliegerhorstes Büchel vergeben.

Gordon Schnieder betonte die traditionell sehr guten Beziehungen zwischen der Bundeswehr und der Bevölkerung in der Eifel. Oberst Schneider führt dieses gute Miteinander auch auf die Transparenz zurück: „Wir sind im ständigen Gespräch mit der Bevölkerung. Das schafft Vertrauen.“ Die Bundeswehr aus Büchel ist aber auch dann zur Stelle, wenn im zivilen Bereich Hilfe benötigt wird. So unterstützte sie mit zahlreichen Maßnahmen die Arbeiten nach der Flutkatastrophe im Ahrtal im vergangenen Jahr. Die Soldaten halfen unter anderem bei den Aufräumarbeiten in Ahrweiler, richteten eine Tankstelle für die Hubschrauber ein und kochten das Essen für die Helfer am Nürburgring.

Der Besuch in Büchel war eine „CDU Vor Ort“ Veranstaltung. Der Kreisvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) im Landkreis Vulkaneifel, Reinhard Scholzen, beschreibt das Ziel dieser Besuche: „Wir informieren uns aus erster Hand über aktuelle Themen, die den Bürgern unter den Nägeln brennen.“

 

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CDU-Fraktion im Kreistag Vulkaneifel und Mitglieder des Kreisvorstandes besuchten mit dem Landtagsabgeordneten Gordon Schnieder (sechster von links) den Fliegerhorst Büchel. Bildmitte: Kommodore Oberst Thomas Schneider. (Foto: Bundeswehr, Rach)